<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301</id><updated>2011-07-08T04:28:58.822+02:00</updated><title type='text'>Jonas - für 12 Monate in Tansania</title><subtitle type='html'>Vom 31.08.09 bis 30.08.10 werde ich unentgeltlich einen sozialpraktischen Dienst leisten, der das friedliche Zusammenleben der Völker fördern will. In der Einrichtung Hekima Waldorf School in Tansania im Rahmen vom entwicklungspolitischen Freiwilligendienst "weltwärts".</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-8021110890749221873</id><published>2010-06-30T18:07:00.002+02:00</published><updated>2010-07-01T18:10:06.773+02:00</updated><title type='text'>Wie die Zeit vergeht</title><content type='html'>Die Schule hat wieder begonnen, die erste Hälfte des dritten Schulterms ist schon vorbei und mein Auslandsjahr geht dem Ende zu. &lt;br /&gt;Viel habe ich wieder erlebt, schulisch, wie auch außerschulisch. In der Schule hatte ich mit meiner Schulfußballmannschaft das erste Spiel gegen eine andere Schule. Dieser Tag war ein riesiges Ereignis, die Klassen fünf bis sieben sind dabei gewesen. Mit den Mädels der siebten Klasse habe ich ein Volleyballteam zusammen gestellt, da das ja der Unterrichtsstoff des zweiten Terms gewesen war. So hatten wir ein Fußballspiel und ein Volleyballspiel gegen eine andere Schule aus Dar es Salaam. Bei unserem Fußballspiel hatten wir leider keinen Erfolg erzielen können. Die Kinder waren aber nur von kurzer Dauer enttäuscht, denn das gesamte Ereignis an sich war für sie sehr atemberaubend. Und nachdem die Mädels beide Halbzeiten in Volleyball gewonnen hatten waren alle glücklich. Mit zwei vollen Schulbussen sind wir noch zum Sportplatz der anderen Schule gefahren – Stimmung von vorne bis hinten. Auf dem Sportplatz ging es heiß her, beide Schulen unterstützten ihre Mannschaften lautstark. Das war ein großes Ereignis für die Schüler wie auch für mich. &lt;br /&gt;Ansonsten ist in der Schule der Alltag wieder eingekehrt. Ich habe dort weiter gemacht, wo ich zum Ende des zweiten Terms aufgehört habe. Kleine Veränderungen gab es im Computerunterricht, dort habe ich ein neues Projekt gestartet. Nachdem die Kinder nun Microsoft Word zu benutzen wissen, habe ich angefangen mit ihnen eine Zeitung zu erstellen, für die jedes Kind Artikel schreibt, welche mit der Schule zutun haben. Im Sportunterricht habe ich nun mit Hockey spielen angefangen. Die nächste große Arbeit, die ansteht ist, dass die Waisenberichte für die Sponsoren der Waisenkinder geschrieben werden müssen. Es werden über 60 Berichte sein, die wir Freiwilligen nach Holland und Deutschland versenden werden.&lt;br /&gt;In unserem Schulgarten habe ich angefangen Papaya anzupflanzen, nachdem ich die Samen der Frucht getrocknet hatte. Die Papayabäume werden auf das neue Schulgelände gepflanzt. Das Ziel ist es viele Früchte zu produzieren, damit die Kinder in der Schule sie als Nachtisch serviert bekommen können. Einmal wöchentlich besuche ich das neue Schulgelände um es auf den Umzug vorzubereiten, da der Unzug für August geplant ist. &lt;br /&gt;In der Zwischenzeit habe ich auch wieder Besuch empfangen dürfen. Meine Eltern waren für zwei Wochen hier und kamen mit vielen Grüßen aus Deutschland, für die ich mich hier bedanken möchte.&lt;br /&gt;Die Fußball-WM, welche fast die ganze Welt im Moment verfolgt, ist hier fast wie eine WM im eigenen Land. In Afrika herrscht ein kompletter Kontinentalpatriotismuss. Vor allem auch, weil die Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden stattfindet verfolgen die Menschen hier ganz ausgelassen die Spiele. Speziell, wenn die afrikanischen Mannschaften am spielen sind, sind die Bars überfüllt. Da geht es laut zu, voller Enthusiasmus werden die Spiele angeschaut. Dies ist aber auch nur in größeren Städten so, da in Tansania mehr als 80% der Bevölkerung keinen Zugang zu Elektrizität hat.&lt;br /&gt;Ich hatte auch mal wieder eine Woche frei, denn wir hatten Mid-Term-Break des dritten Terms. Mein Entdeckergeist zog mich natürlich wieder raus aufs Land. Dieses Mal mit meinem Mitfreiwilligen Albert zum wandern in die Usambaraberge. Das Gebierge streckt sich im Nordosten Tansanias steil empor auf über 2000m. Eine herrliche Landschaft mit einem kühlen Bergklima, das sich ausgezeichnet zum wandern eignet. Die kleine Stadt Lushoto war unser Ausgangspunkt. Wir wanderten durch Bananenstauden- und Zuckerrohrfelder mit Eukalyptusbäumen immer höher bis wir zu einer naturgeschaffenen wunderschönen Aussichtsplattform gelangten. Von dort aus hatte man eine kilometerweite Aussicht auf das flachliegende Massailand. Bis zu 600m geht es hier steil hinab. Eine Aussicht die ich bisher nur aus dem Flugzeug kannte. Weiter ging es auf einem Buschpfad zur Spitze des Berges durch kleine Dörfer hindurch. Überall kamen Kinder auf den Weg gerannt und haben geschaut. Ich kam mir mal wieder wie der Affe im Zoo vor. Die Kinder wanderten dann sogar in einem Sicherheitsabstand Kilometer hinter uns her und wenn wir uns umdrehten versteckten sie sich. &lt;br /&gt;In der Schule läuft nun der Endspurt des Schuljahres, was man auch am Verhalten der Schüler merkt. In unserer Lehrerkonferenz sprachen wir über den Waldorflehrplan, der unter anderem an die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gerichtet ist. Dies ist natürlich hier in Afrika etwas schwer da es eigentlich nur zwei Perioden gibt, die Trockenzeit und die Regenzeit. So kamen wir auf die Idee den Lehrplan an die Reife der Früchte, die hier in Tansania wachsen zu richten. Zurzeit haben wir die Orangenzeit. Überall an den Straßenseiten häufen sich Berge von Orangen. Zuvor hatten wir Hauptzeit der Ananas, wo man überall massig Ananas kaufen konnte. Als nächstes kommen die Papayas, zum Ende des Jahres die Mangos und im Frühjahr die Passionsfrucht und Melonen. Man bekommt zwar das ganze Jahr über alle Früchte, dennoch gibt es an bestimmten Monaten einen Überfluss einer bestimmten Fruchtsorte.  &lt;br /&gt;Das Wetter ist in nun viel kühler geworden. Es errinnert mich an warme Sommertage in Deutschland. Am Morgen und gegen Abend fallen die Temperaturen nun auch unter die 30°C, was es sehr angenehm macht da man u.a. morgens nicht mehr schweißgebadet aufwacht. So bin ich nun auch mal wieder motivert Sport zu machen und so geh ich jetzt regelmäßiger joggen. Der Weg führt mich durch mein slumartiges Wohnviertel hinaus ins etwas grünere und dann zum Meer wo ich am Stand entlang jogge und eine Erfrischung im Wasser nehme bevor er mich dann wieder nachhause führt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-8021110890749221873?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/8021110890749221873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/06/wie-die-zeit-vergeht_30.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/8021110890749221873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/8021110890749221873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/06/wie-die-zeit-vergeht_30.html' title='Wie die Zeit vergeht'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-1804824335662348351</id><published>2010-05-09T08:00:00.000+02:00</published><updated>2010-05-09T08:02:39.595+02:00</updated><title type='text'>Meine Reise durch den April</title><content type='html'>Nach dem erfolgreich abgelaufen Anamed-Seminar stand das Reisen an, denn den April über hatte ich frei. Das erste Ziel hieß Nairobi in Kenia. Dort fand an der Rudolf Steiner School Mbagati die „East Afican Waldorf Conference“ statt. Unser gesamtes Schulkollegium nahm diesen Weg auf sich. Mit dem vollbesetzten Bus unserer Schule ging es nach Nairobi in das nördlich angrenzende Kenia. Diese Möglichkeit konnte ich nicht auslassen und so stieg ich ebenfalls ab Moshi in unseren Schulbus hinzu. Denn es bot sich an noch vier Tage vor Fahrt nach Nairobi noch nach Moshi zu fahren, da es auf dem Weg liegt. Dort durfte ich noch ein paar Tage mit George und seinen Freunden verbringen. Der Weg nach Nairobi erwies sich wieder als neue Entdeckung. Denn nach Moshi durchfuhren wir Arusha und danach eröffnete sich das weite Massailand. Langgezogene Landschaften mit Viehherden von Rindern und Ziegen, welche von den Massai durchs Land getrieben werden um sie zu neuen Grasflächen zu führen. In Nairobi stoß ich auf eine sehr weit entwickelte Waldorfschule, welche den Deutschen gleich kommt. Die Konferenz fiel auf das 25-jährige Jubiläum der Schule. Das Thema der Konferenz war „Life Forces“, anerkannte Anthroposophen aus der ganzen Welt waren dafür angereist und hielten Vorträge über Landwirtschaft, Pflanzen und das menschliches Wesen. Nicht zuletzt schaute ich mir Nairobi an und ich musste einen gewaltigen Unterschied feststellen. Der Unterschied den diese Großstadt zu Dar es Salaam oder anderen Städten Tansanias hat. Man könnte fast meinen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter auf Anfrage!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-1804824335662348351?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/1804824335662348351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/05/meine-reise-durch-den-april.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1804824335662348351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1804824335662348351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/05/meine-reise-durch-den-april.html' title='Meine Reise durch den April'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-5112437902356119165</id><published>2010-04-04T17:25:00.000+02:00</published><updated>2010-05-04T17:29:15.127+02:00</updated><title type='text'>An der Hälfte meines Auslandsjahres vorbeigehuscht</title><content type='html'>Bericht von Anfang April:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange ist es her dass ich geschrieben habe. Seit einem Monat ist mein Laptop nun schon kaputt, was mich leider sehr am schreiben hinderte. Es ist viel passiert seit meinem letzten Bericht. So habe ich unter anderem einen Tagesausflug nach Bagamoyo gemacht. Bagamoyo liegt 70km nördlich von Dar es Salaam an der Küste von Tansania und war die erste Haputstadt Deutsch-Ostafrikas. Mit einem Dalladalla, der direkt dort hon fuhr, ging es hin. Dort angekommen wurden die berüchtigten Bauwerke der Deutschen von vor mehr als 100 Jahren begutachtet. Was mich besonders beeindruckte war ein deutscher Friedhof mit gefallen deutschen Soldaten direkt am Strand unter Palmen. Es war ein merkwürdiger Anblick, denn auf den Krabsteinen waren Namen und Gedenksätze in deutscher Sprache zu lesen. Bagamoyo ist ein verschlafenes Städtchen welches man im Vergleich zu Dar es Salaam sehr schnell und zufuss besichtigen kann. Zur Hälfte unseres zweiten Schulterms gabe es  wie auch zur hälfte des ersten Terms eine Woche Ferien und so machte ich eine größere Reise nach Mwanza an den Lake Victoria, dem größen Binnengewässer Afrikas. Ich machte mich auf diese Reise um Anamed Tanzania zu besuchen. Anamed steht für Natürliche Medizin in den Tropen und aus aus diesem Grund um mehr über Natüliche Medizin zu erfahren fuhr ich dort hin und um mir Hilfestellungen einzuholen wie ich mein gestartetes Projekt weiterführen kann. 1146km mit dem Überlandbus durch die Mitte Tansanias in den Norden. Der Weg führte über eine geteerte Straße an der Hauptstadt Dodoma vorbei und kurz nach Dodoma über eine Raffroat weiter. Jedoch fanden dort Bauarbeiten statt. In Zukunft wird es eine komplett asphaltierte Straße von Dar nach Mwanza geben. In Mwanza nahmen mich Jakob und Terese, zwei Freiwillige die ich auf dem Zwischenseminar kennenlernen durfte, auf. Beide arbeiten zusammen in einen Waisenheim. Am nächsten Tag schaute ich mir Mwanza an und die zweitgrößte Stadt Tansanias mit über 500.000 Einwohnern stellte sich als wahnsinnig schöne Stadt heraus. Mwanza, auch Rock City genannt,  besteht fast nur aus bewohnten Felsen und Hügel die sich vom Victoriasee aus hervorschrecken. Sie errinnerte mich ein bisschen an eine der Hafenstädte aus dem Film „Fluch der Karibik“ oder Rio de Janairo. Nun machte ich mich auch auf die Suche nach Anamed, den bis her wusste ich noch nicht mal wo genau Anamed überhaupt ist. Es stellte sich dann heraus das Anamed seinen Sitz in einem Dorf namens Malya hat, im Landesinneren, zweit Stunden von Mwanza entfernt. So fuhr ich zusammen mit Jakob, der sich auch dafür interessierte, mit einem kleineren Überlandbus nach Malya. Aus den gesagten zwei Stunden wurden wie fast vorhersehbar sechs Stunden, da der Bus älter und funktionsuntüchtiger fast nicht sein konnte. Jeder Stopp wurde zu einer langen Pause, da der Bus nicht mehr ansprang und der Motor präperiert werden musste. Gegen Abend kamen wir dann in Malya an und wurden von Dr. Feleshi, sozusagen der Chef von Anamed Tanzania, herzlich empfangen. Das es nun schon sehr spät war, war nun klar dass unserer geplanter Tagesausflug länger als ein Tag werden würde. Malya stellte sich am nächsten Morgen als ein wunderschönes kleines abgelegenes afrikanisches Dörfchen heraus. Von Dr. Feleshi wurden wir die ganze Zeit bestens versorgt und er zeigte uns eigentlich alles, wie die Anamed Klinik und seine Heilpflanzen, - darunter auch „Artemisia Annua Anamed“. Ich hatte wunderbare Gespräche mit Dr. Feleshi und ich stellte ihm mein Projekt vor. Er war davon begeistert, und nach nicht sehr langer Zeit kamen wir zum entschluss ein Anamed Seminar in Dar es Salaam zu gestallten. Dr. Feleshi gibt in ganz Tansania Seminare für interessierte Menschen, um ihnen Heilpflanzen wie unter anderem „Artemisia Annua Anamed“ vorzustellen und um ihnen beizubringen natürliche Medizin selbst zu produzieren und anzuwenden. Da er schon in mehreren Städten Tansanias Seminare gehalten hatte kam ich ihm gerade recht und so planten wir zusammen ein Seminar in Dar es Salaam, da er dort bis her noch kein Seminar hielt. Da ich nur eine Woche frei hatte musste ich mich bald wieder verabschieden und mich auf den Weg zurück nach Dar es Salaam machen. Diese kurze, aber intensive Reise war einfach wunderbar in allen Bereichen. Zurück in Dar wartete Arbeit auf mich. Zum einen ging es in der Schule wieder rund und zum anderen musste ich nun das Seminar hier zum laufen bringen. Ich stellte alles in der Lehrerkonferenz vor und die Schule war begeistert. Nun war klar, dass das Seminar nun an unserer Schule stattfinden wird. Mein Aufgabe war es nun Teilnehmer zu finden und alles zu organisieren. Ich erstellte Flyer und zusammen mit Erik, einem Afrikastudenten aus Leipzig, der ein einmonatiges Praktikum an unsere Schule machte, besuchte ich 20 Staats- und Privatschulen und stellte den Inhalt des Seminars vor. Das waren sehr spannende Besuche die Unterschiede zwischen den Schulen zu sehen. Staatsschulen haben alle den gleichen einfachen Aufbau und die Lehrer hatte alle einen Schlagstock in der Hand, was mir sehr krausam vorkam. Im Gegensatz sind die Privatschulen alle anders aufgebaut und je nach dem wie viel Geld sie besitzen luxeriöser eingerichtet. Neben meinen Planungen für das Seminar lief der Unterricht normal weiter. Ich unterrichtete wie zuvor und gab nun auch mehr Kindern als zuvor Nachhilfe. Mit meinen vielen Strandbesuchen habe ich Kontakte zu Rastas aufgebaut, die direkt am Strand wohnen, und so organisierten wir einen herrlichen Abend mit Feuer, Bongo- und Gitarrenmusik am Strand. Wir tanzten ums Feuer herum in die Nacht und hatten tierisch viel Spaß. Ende März, nach einem Tag der offenen Tür schloss unsere Schule drei Tage früher als geplant, extra des Anamed Seminars wegen, da sonst kein anderer Termin gefunden wurde. Und schon durfte ich Dr. Feleshi, Hertha und Rosemarry von Anamed Tanzania hier in Dar es Salaam willkommen halten. Hertha ist die Organisatorin von Anamed Tanzania und Rosemarry Dr. Feleshis Gehilfe. Rosemarry musste leider schon am zweiten Tag wieder abreisen, da ihr Vater verstarb. Monatg morgens began nun das Seminar und ich war total gespannt wieviele Leute nun überhaupt zusammen kommen werden und ob es der Erfolg wird den ich mir erhoffe. Freudiger Weiße kamen 20 Teilnehmer, von unserer Schule und außerhalb, zusammen. Und alle waren voll begeistert mit Notizblock in der Hand und voll konzentriert bei der Sache. Die ersten zwei Tage ware waren mehr teoretisch aufgebaut und die letzten zwei mehr praktisch. Wir lernten bis zu 50 Heilpflanzen kennen und produzierten eigene Medizin. Aus getrocktnetem Chilli, Guave, Eukalytus, Artemisia erstelten wir Salben und Puder. Zudem lernten wir Seife herzustellen. Da das nun das erste Anamed Seminar in Dar es Salaam war  muss nun weiter darauf aufgebaut werden und die Hekima Waldorf School wird ab nun die Basis für Anamed in Dar es Salaam sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-5112437902356119165?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/5112437902356119165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/05/der-halfte-meines-auslandsjahres.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/5112437902356119165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/5112437902356119165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/05/der-halfte-meines-auslandsjahres.html' title='An der Hälfte meines Auslandsjahres vorbeigehuscht'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-6686787411149133659</id><published>2010-02-10T09:25:00.000+01:00</published><updated>2010-02-10T09:27:02.108+01:00</updated><title type='text'>Zurück in der Schule</title><content type='html'>In der zweiten Woche im Januar startete der zweite Term der Schule für mich. Nachdem ich lange Zeit frei gehabt hatte bin ich voller Eifer zurückgekehrt. In der Schule wurde ich wunderbar zurückwillkommen geheißen und ich habe mich nun wirklich als Teil der Schule gefühlt. Man kennt alles und ist wieder direkt im Geschehen drin. Das hat mich alles sehr gefreut und es hat mir gut getan. Aber natürlich kam direkt auch wieder viel auf mich zu. Sechs neue Waisenkinder haben Paten gefunden und mussten benachrichtigt werden. Leider konnten nicht alle Kinder wieder aufgefunden werden und so sprangen andere für sie ein. Des Weiteren hat die Schule und Kindergarten 15 andere neue Kinder für die verschiedensten Klassen bekommen. Ich fing wieder an zu unterrichten, dort wo ich zum Ende des ersten Terms aufgehört habe, habe ich weiter gemacht. In der ersten Klasse sind viele neue Kinder, welchen ich zum Beispiel erstmals einzeln Flötenunterricht gab um sie auf den stand der Klasse zu bringen. Oder in der sechsten ging es mit dem Deutschunterricht voran und ich war richtig begeistert als ich sah was meine Schüler sich alles behalten haben und noch konnten. Mit dem Start des neuen Schulterms habe ich nun auch endlich meine geplanten Projekte starten können. Ich habe angefangen die Pflanze Artemisia Annua Anamed anzupflanzen. Vor meiner Ausreise letzen Jahres habe ich mich informiert und mir viele Gedanken gemacht wie ich mich in den Tropen vor Malaria schützen kann. So kam ich auf den Artemisia Tee. Einen Tee, der den Antimalariawirkstoff Artemisinin in sich hat, der auch in der Pharmazie verwendet wird. Da ich ein ganzes Jahr im Malariagebiet lebe wollte ich nicht die ganze Zeit über eine Prophylaxe zu mir nehmen. Denn zum einen ist das die pure Chemie und zum anderem gibt es viele Nebenwirkungen. Und so bin ich auf die natürliche Medizin aufmerksam geworden. Nach vielen Informationen und Erfahrungsberichten wurde ich immer neugieriger, denn einen Tee mit dem man sich vor Malaria schützen kann und die Krankheit sogar heilen soll halte ich für genial! Aus Informationen erster Hand hat mich dieser Tee begeistert und verzaubert. Anamed, steht für natürliche Medizin in den Tropen und ist dort weit vertreten. Sie unterstützen lokale Gruppen und fördern den Anbau von Heilpflanzen in den Tropen. Ich dachte mir, das ist doch ein Geschenk, denn wenn dieser Tee dort angebaut wird können sich die Einheimischen selbst versorgen. In Dar es Salaam hat jede dritte Person Malaria. Als ich mal einen Malariatest machen lies, sagte mir die Ärztin dass am Tag um die 30 Personen kommen um einen Malariatest machen zu lassen und davon haben 8-10 Malaria. In Deutschland bestellte ich mir diesen Tee vor meiner Ausreise und dazu noch Samen der Pflanze. Und nun habe ich angefangen diese Pflanze in unserer Schule anzupflanzen. Endlich habe ich einen Lehrer gefunden der mich dabei unterstützt, was alles schon sehr viel einfacher macht. Des Weiteren habe ich nun auch eine Fußballmannschaft gegründet. Samstags morgens trainiere ich jetzt jede Woche die Jungs aus den Klassen fünf bis sieben. Mit voller Begeisterung sind sie dabei und es macht allen richtigen Spaß. &lt;br /&gt;Seit Anfang Januar wohne ich nun in einer eigenen Wohnung. Nachdem es zu beginn meines Auslandsjahres hieß ich würde nur einen Monat in einer Gastfamilie wohnen hat es sich nun etwas hinausgezögert und nach 4 Monaten durfte ich dann meine eigene Wohnung zusammen mit meinem Mitfreiwilligem Albert ziehen. Im nördlichen Stadtteil Kawe von Dar es Salaam habe ich nun eine Zweizimmerwohnung mit einem Plumpsklo in der Dusche. Welch ein Luxus, eine Dusche, Wasser von oben. Nachdem ich mich in den ersten Monaten nur aus Eimern gewaschen habe ist das etwas ganz besonderes und wie ich merke viel zu einfach – Hahn auf, Wasser kommt. Nun heißt es auch selbst kochen, abwaschen, putzen und alles was dazu gehört. In unserem Viertel sind wir, die neuen Wazungu (Mehrzahl von Mzungu, Weiße), schon sehr bekannt, denn Weiße haben hier noch nicht gewohnt. Leider hatten wir auch schon Bekanntschaft mit einem vermutlichen Einbrecher, der aber zum Glück nicht einbrach, sondern nur die Lage checkte was es überhaupt zu holen gibt. Unsere Fenster sind wie alle Fenster hier ohne Glasscheibe, da es viel zu heiß ist. Die Fenster hier sind Gitterfenster mit Stahlstäben dazwischen, damit immer etwas frische Luft hinein kommt. Deshalb darf man hier nichts im Bereich der Fenstern liegen haben, denn wenn etwas wertvolles, wie ein Handy, in reichweite liegt, schneiden die Diebe Löcher in die Gitter und hohlen sich nachts wenn du schläfst alles was sie bekommen können. In Tabata bei meiner Gastfamilie wurden Robert Mitte Januar in einer Nacht zwei Handys auf diesen Weg gestohlen. Im ganzen Viertel in Tabata sind in dieser Nacht 18 Handys verschwunden. Eine Lehrerin unserer Schule wohnt in derselben Straße wie ich, vielleicht 5 Häuser weiter. Ihr wurde Anfang Februar ihre Handtasche mit all ihren Wertsachen bei einem Fensterdiebstahl geklaut. In Tabata wurde eine Woche später einer der Diebe geschnappt und die Bewohner haben ihn verprügelt und schließlich mit einem Steinschlag auf den Kopf totgeschlagen! Das erzählte mir Edith und sie war glücklich darüber! Die Menschen hier sehen es als selbstverständlich an, dass ein Dieb sterben muss. Sobald hier in Tansania ein Dieb gefasst wird, wird er auf der Straße meistens schon Tod geprügelt, wenn er es noch bis auf das Polizeiquartier schafft dann dort. Es ist schlimm, dass auf eine solche Art und Weise geklaut wird, doch ein Menschenleben ist das allemal nicht Wert! Sie werden zwar selten gefasst, aber in welch einer Situation muss ein Dieb stecken, der unter anderem in solches Risiko auf sich nimmt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-6686787411149133659?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/6686787411149133659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/02/zuruck-in-der-schule.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/6686787411149133659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/6686787411149133659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/02/zuruck-in-der-schule.html' title='Zurück in der Schule'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-1255234053220686232</id><published>2010-02-01T10:11:00.000+01:00</published><updated>2010-02-01T10:12:57.723+01:00</updated><title type='text'>Sansibar</title><content type='html'>Am letzten Tage des Jahres 2009 habe ich mich auf die Reise nach Sansibar gemacht. Zum einem um Silvester dort zu feiern und zum anderen um auf mein Zwischenseminar zu gehen, welches dort in der ersten Woche des neuen Jahres stattfand. Zusammen mit Albert und Mara, einer Freiwilligen der Waldorfschule in Nairobi, bin ich mit der Fähre 2 Stunden von Dar es Salaam nach Stone-Town gefahren. Ohne Plan wo ich ins neue Jahr feiern und übernachten werde bin ich in Stone-Town angekommen. Ich bekam ein komplett anderes Stadtbild als ich es aus Tansania kannte. Ein historischer Stadtkern, mit Häusern welche aus Korallenstein gebaut wurden, enge kleine Gassen und alles in einem arabischen Stil, was eher eine untypische Art für Afrika ist. In den Gassen der Steinstadt pulsierte das Leben und von überall war arabische Taarab-Musik zu hören. Nach mehreren Informationen haben wir dann erfahren dass im Norden der Insel die größten Partys sein sollten und so bin ich mit den anderen beiden dann einfach mit einem Dalladalla zum nördlichsten Dorf der Insel Nungwi gefahren und haben dort eine Unterkunft gesucht. Nur 100 Meter bis zum Stand und als ich diesen bezaubernden Strand gesehen hatte bin ich aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Ein Stand wie aus einem Bilderbuch. Puderzuckerweißer feiner Sandstrand, türkisblaues Wasser bei dem man noch bei mehr als einem Meter Wassertiefe den Boden klar erkennen konnte. Zufälligerweise sind wir dort am Stand direkt auf andere Freiwillige getroffen mit denen wir dann sogar zusammen das Zwischenseminar hatten. Abends ging es dann zur Sivesterparty, einer riesigen Party unter Vollmond direkt am Strand. Natürlich waren hier ausschließlich Touristen und es kam mir sehr merkwürdig vor auf einmal nur noch unter weißen zu sein. Dort fiel mir der Kontrast sehr stark auf zwischen Arm und Reich. An den Stränden lagen die ganzen Hotels, unter denen mansche nur auf Luxus ausgelegt waren und direkt dahinter erstreckte sich die Einheimischenpopulation mit ihren Hütten in ihren Dörfern. Das kam mir sehr merkwürdig vor und es hat mir zu denken gegeben. Dennoch war die Silvesterparty ein Kracher mit einem großen Ereignis, denn nach der ersten Stunde im Neujahr gab es eine Tränengasarttake direkt auf der Tanzfläche. Es hieß dass der Nachbar eifersüchtig auf die gelungene Party gewesen sein soll, jedoch lies sich von dieser Arttake keiner beeinflussen und nach einer Weile war die Tanzfläche wieder voll. Im Neujahr bin ich dann seit sehr langer Zeit mal wieder Tauchen gewesen. Ich konnte es kaum abwarten und es hatte sich gelohnt! Mit dem Spanish Dive Center bin ich auf eine Tagestour mit zwei Tauchgängen gegangen. Mit einem Boot ging es zum Mnemba Island Marine Park. Dort ging es dann hinunter in die Unterwasserwelt mit einer Tauchtiefe von 20 bis 25 Metern vorbei an Korallenwänden mit vielen Weichkorallen und den farbenfrohsten Rifffischen. Beide Tauchgänge habe ich sehr genossen, denn der Indische Ozean ist einfach das größte Aquarium der Welt und dann wurden wir auch noch auf dem Hin- und Rückweg von Delphinen begleitet. Vom Norden ging es dann zum den Osten der Insel nach Mchamwi zu meinem Zwischenseminar. Zusammen mit den anderen Freiwilligen bin ich dort eingetrudelt und habe fünf themenvolle Tage erlebt. Unter Palmen in entspannter Atmosphäre haben wir in Bandas die verschiedensten Themen aktiv bearbeitet. Unter anderem Themen wie der Sinn des Weltwärts-Programmes oder des Sinns unseres eigenen Dienstes in einem Entwicklungsland. Wir haben uns über unsere Erlebnisse dir wir bisher erlebten und die uns beschäftigen ausgetauscht und reflektiert. Hier sah ich unter anderem dass ich nicht der einzige war, der diese vielen neuen Eindrücke erlebte. Zusammen haben wir auf die kommende Zeit geschaut, was noch kommen wird und was man sich noch vornehmen kann. Im Ganzen hat mir das Seminar sehr geholfen und ich bin wieder um Erfahrungen reicher geworden. Nach dem Seminar habe ich noch eine Gewürztour auf Sansibar unternommen, denn Sansibar ist berüchtigt für seine Gewürze. Auf einer Gewürzfarm bekam ich ein Bild wo die vielen Gewürze, wie Nelken, Ingwer, Vanille, Pfeffer, Sesam überhaupt her stammen und zu guter letzt gab es noch ein gewürzvolles Essen mit einem Swahili-Spice-Tea. Ich hatte ziemliche Bauchschmerzen, Nachwehen vom Seminaressen bei etwas nicht in Ordnung gewesen sein muss, und so gab mir unser Guide eingeweichte Nelken welche mir tatsächlich geholfen haben. Mit neuem Schwung und Motivation ging es dann wieder nach einer Nacht in Stone-Town mit der Fähre zurück nach Dar es Salaam und am folgenden Montag führte mich mein Weg mich wieder in die Schule.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-1255234053220686232?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/1255234053220686232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/02/sansibar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1255234053220686232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1255234053220686232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/02/sansibar.html' title='Sansibar'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-1870103606816918067</id><published>2010-01-22T13:48:00.003+01:00</published><updated>2010-01-22T13:51:30.689+01:00</updated><title type='text'>Meine Reise im Dezember</title><content type='html'>Da im kompletten Dezember Ferien waren, bin ich direkt als die Schule schloss nach Moshi in den Norden Tansanias gefahren um meinen Freund George zu besuchen um mehr von Tansania zu sehen. Mit einem Überlandbus ging es hinaus aus der Großstadt und hinein in das Landesinnere. Dieses Mal führte mein Weg mich in den Norden und ich bekam ein ganz anders Landschaftsbild als auf meinem Schultrip im Oktober. Die holprige Teerstraße mit geschwindigkeitslindernden Hubbeln führte mich den Küstenstreifen entlang mit langen geraden Landschaften gefüllt mit grünem Busch in den Norden. Im Norden zogen wir dann in die Mitte des Landes, denn vor uns erschien das Nördliche Bergland. Nach acht Stunden fahrt, einer Pause und einer ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es auf Anfage bei mir, da es sich ja hier schließlich um ein World Wide Web handelt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-1870103606816918067?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/1870103606816918067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/01/meine-reise-im-dezember.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1870103606816918067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1870103606816918067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/01/meine-reise-im-dezember.html' title='Meine Reise im Dezember'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-8241972442950832213</id><published>2010-01-15T14:13:00.000+01:00</published><updated>2010-01-15T14:14:32.444+01:00</updated><title type='text'>Meine Zeit im November</title><content type='html'>Im November ging es in der Schule vorwärts. Zu Begin des Monats unterrichte ich weiter wie es auch im Oktober der Fall war, jedoch musste ich nach den ersten zwei Wochen das unterrichten einstellen, da eine neue Aufgabe auf mich wartete. Die Berichte für die deutschen Sponsoren der Waisenkinder an unserer Schule mussten geschrieben werden. Die Lehrer haben schon im Oktober Fragebögen zu jedem Kind bekommen, welche sie ausfüllen sollten. Aus den Informationen dieser Fragebögen, sowie mit meinen Erfahrungen mit den Kindern, habe ich dann die Berichte gefertigt. Zu diesen Berichten habe ich dann noch Fotos des Kindes und Fotos der gemalten Bilder hinzugefügt. Diese habe ich dann an die deutschen Sponsoren geschickt zusammen mit einem Rundbrief, welchen ich ebenfalls verfasste, mit allen Geschehnissen der Schule im letztem halben Jahr. Die deutschen Sponsoren bekommen jedes halbe Jahr ein Bericht ihres Patenkindes mit dem Rundbrief, anders als die Holländischen Sponsoren, welche nur jährlich benachrichtigt werden. Zudem ging der erste Schulterm zu Ende und es standen die Abschlussprüfungen an. Die Lehrer schrieben diese Prüfungen schriftlich vor und ich durfte sie alle in den Computer abtippen und ausdrucken. Das war eine etwas nervige Arbeit und mit den Suahelitests wurde es dann schon etwas komplizierter. In der Mitte des Monats bin ich mit der vierten und fünften Klasse auf einen Tagesausflug gegangen. Wir besuchten das Nationalmuseum, in dem wir über die wilden Tiere Afrikas und die Kolonialgeschichte Tansanias viel gesehen und erfahren haben. Weiter ging es zu dem Julius Nyerere International Airport in Dar es Salaam, dem größtem Flughafen Tansanias, jedoch fiel die Sicht auf die Flugzeuge etwas Mau aus, der der Aussichtspunkt geschlossen war.  &lt;br /&gt;In meiner Freizeit habe ich in diesem Monat natürlich auch wieder viel erlebt. Ich war im National Stadium in Dar es Salaam, einem riesigem Fußballstadium mit bis zu 60.000 Sitzplätzen. Das Stadium ist sehr modern und wurde vor drei Jahren gebaut. Verrückt, wenn man überlegt für was man mit dem Geld, das in das Stadium floss, alles andere erreichen hätte können. Gerade in einem armen Land wie Tansania es ist. Die zwei größten Clubs in Tansania, welche beide aus Dar es Salaam kommen, Simba Sports Club und DSM Young Africans spielten gegeneinander. Eines der größten Fußballevents des Jahres und ein Derby zweier Rivalen. In der ganzen Stadt herrschte Fußballstimmung überall waren rotweiße (Simba) und grüngelbe Farben (Yanga) zusehen. Durch George, der Yanga Fan ist, habe ich meinen Sitzplatz im grüngelben Block gefunden – zum Glück hatte ich zufällig mein grünes T-Shirt an! Denn sobald jemand mit einem roten T-Shirt in unseren Block kam fand eine pure Verfolgungsjagd statt. Die Fans rannten auf denjenigen in Rot und rissen ihm das T-Shirt vom Leibe und zerreisten es in kleine Einzelteile. Die Farbe Rot im grüngelben Farbenmeer könnte tödlich enden. Leider verlor mein Team kappt mit 1:0 und fußballerisch war das Niveau nicht ganz so hoch, man könnte es mit unserer dritten, vielleicht vierten Liga vergleichen, aber dennoch war es ein sehr besonderes Erlebnis bei dem Derby dabei gewesen zu sein. Ein weiteres großes Ereignis war die Fiesta hier in Dar es Salaam, das größte Musikfestival Tansanias, bei dem alle Musikalischen Größen Tansanias aufgetreten sind, von Bongo Flever über Reaggy zu Hip Hop. Das Highlight war, dass der US-Amerikanische Raper Busta Rhymes dafür aus New York angereist ist. Alle fieberten und warteten gespannt auf seinen finalen Auftritt. Da er auch ein schwarzer ist, war er hier der Star überhaupt. Das ganze war zwar nicht ganz mein Musikgeschmack, aber dabei sein ist alles.&lt;br /&gt;Am Ende des Monats besuchte ich zusammen mit Edith und Robert zwei Graduations, Abschlussfeiern von Universitätsabgängern. Hunderte von Absolventen wurden mit ihrer Abschlussrobe geehrt und verabschiedet. Beide Male waren es Verwandte von Edith und so habe ich ihre ganze Familie kennen gelernt. Sehr herzlich wurde ich überall begrüßt und aufgenommen. Nach der Graduation sind wir dann noch zu den Feierlichkeiten übergegangen mit leckerem Essen und gemütliches beisammen sein, wie man es auch aus Deutschland kennt. Die Musik durfte jedoch auch hier wieder nicht zu leise sein.&lt;br /&gt;In den letzten zwei Tagen im November startete ich mich auf meine große Reise. Die Schule ist für über einen Monat in die Ferien gegangen und mich hat nichts mehr in der Großstadt gehalten. Meine Abenteuerlust zog mich in das Landesinnere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-8241972442950832213?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/8241972442950832213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/01/meine-zeit-im-november.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/8241972442950832213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/8241972442950832213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2010/01/meine-zeit-im-november.html' title='Meine Zeit im November'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-4918729806129874640</id><published>2009-11-24T14:37:00.001+01:00</published><updated>2009-11-26T06:54:03.359+01:00</updated><title type='text'>Das Essen</title><content type='html'>Nun will ich euch von dem tansanischen Essen berichten, was auch eines der größten Umstellungen für mich war und ist. Ein neues Land heißt natürlich auch eine neue Esskultur.&lt;br /&gt;Die erste Mahlzeit des Tages ist bekanntlich das Frühstück. Frühstück ist hier natürlich bekannt und es wird hier auch gefrühstückt, nur nicht in dem großen Sinne wie wir es aus Deutschland kennen. Unter der Woche wird eigentlich nicht wirklich gefrühstückt, denn nach dem Aufstehen geht es direkt auf die Arbeit. Am Wochenende oder arbeitsfreien Tagen gibt es jedoch ein kleines Frühstück. Zum Frühstück gibt es hier immer Tee, typisch tansanischer Schwarz Tee, den man nicht ohne Zucker trinkt - zwei gehäufelte Esslöffel Zucker sind hier ganz normal. Zu dem Tee werden nun unterschiedliche kleine Happen gegessen. Die leckersten Happen sind Maandasis, wie Krebbel oder Berliner, Teig der in Fett gebacken wird, fast so gut wie Omas Krebbel an Fastnacht. Ein weiteres Frühstücksmahl sind Chapatis, fettige Pfannekuchen, die man ohne Zutaten lecker essen kann. Sie könne aber auch zu anderen Mahlzeiten, zum Beispiel zusammen mit Bohnen, gegessen werden. Das sind die zwei Hauptfrühstücksmahlzeiten die ich hier kennen gelernt habe. Jedoch essen die Tansanier gerne auch Fleischsuppe oder -brühe am Morgen, was bei mir überhaupt nicht ankommt. Ich stehe immer noch auf „Sweet Breakfast”. &lt;br /&gt;Das Mittagessen ist daher sehr groß. Unter der Woche esse ich in der Schule zu Mittag. Das Schulessen ist sehr eintönig und nicht sehr abwechslungsreich. Montag ist mein Lieblingstag, denn es gibt Reis mit Tomatensoße und kleinen Fleischstückchen, was wirklich die beste Schulmahlzeit ist. Von Dienstag bis Donnerstag gibt es ganz einfach Reis mit Bohnen und am Freitag, an meinem „Horrortag“, gibt es mit Mais und Bohnen pur. Bei mir geht das überhaupt nicht rein, jedoch kann man zwei, drei Löffel davon verzehren, damit der Magen nicht leer bleibt. Das Essen ist vollkommen gewürzlos und hat nicht sonderlich Geschmack. Es wundert mich dass die Kinder das essen, aber sie kenne ja auch nichts anderes und für mache Waisen ist das die einzige Mahlzeit am Tag. &lt;br /&gt;Abends wird auch immer warm gegessen und so bekomme ich zuhause abends immer noch eine warme Mahlzeit. Hier schmeckt Reis mit Bohnen zum Beispiel besser als in der Schule, da zu den Bohnen in die Soße zermahlende Kokosnuss untergerührt wird. Das schmeckt dann schon sehr viel besser. Ein leckeres gewürzvolles Essen gibt es hier, Pilao. Reis der zusammen mit vielen Gewürzen und Fleisch gekocht wird. Er wird dann zusammen mit klein geschnitten Tomaten und Zwiebeln gegessen. Eigentlich wird hier fast nur Reis gegessen, aber es gibt natürlich auch noch andere Speisen, wie das Nationalessen Tansanias zum Beispiel, Ugali. Das ist ein Maisbrei, den man aushärten lässt. Er wird nur mit den Fingern gegessen und dann heißt es schön kneten. Zusammen mit Fleisch oder Fisch und Gemüse wird er erträglich, denn pur würde ich ihn nicht runter bekommen. Im Ganzen ist es ein sehr gewöhnungsbedürftiges Essen, wie eigentlich alles hier. Nudeln haben sich hier nicht durchgesetzt, dennoch gibt es ab und zu eine Art Spagetti. Als ich das erste Mal Nudeln auf den Tisch gestellt bekommen habe, habe ich mich richtig gefreut. Als ich jedoch anfing zu essen stellte sich nur ein Problem für mich heraus – die Nudeln wurden ohne Salz gekocht. Nachdem ich dann die Soße verdoppelt habe und etwas Salz dazu machte war das auch in Ordnung. Wenn ich mal essen gehe, was ich eigentlich öfters mal mache, bestelle ich mir meistens Chipsi. Die sind eigentlich wie Pommes nur etwas anders gemacht, kleine Kartoffelstückchen im Fett gebraten. Sie schmecken ganz lecker und kommen den Pommes sehr nahe. Dazu kann man dann zum Beispiel Mischinjaki bestellen, das sind Fleischstücke am Spieß oder Rührei oder Hünchen. Hühnchen ist hier ein sehr beliebtes Essen. Man bekommt es überall und frisch geschlachtet. Vom Huhn wird hier komplett alles gegessen von Kopf bis Fuß. Als ich das erste Mal Flora Hühnerfüße abnagen sah wurde mir ganz komisch. Hier wird nichts übrig gelassen, ob Kopf, Hals oder Fuß, alles wird gegessen. Auch beim Fleisch wird alles gegessen, die Knochen werden komplett abgenagt und die weichen sogar klein gekaut. Mir kommt es so vor das die Menschen hier einfach keinen wirklichen Geschmacksinn haben oder er ist einfach nur abgestumpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was der absolute Wahnsinn ist, sind die Früchte. Unglaublich welch ein Genuss. Ananas, Mangos, Papayas, Passion, Melonen, Bananen, Organen, Zuckerrohr. All diese Früchte bekommt man überall auf den Straßen zu kaufen und zu was für Preisen. Sie sind alle ganz frisch geerntet und so richtig saftig. In Deutschland habe ich zum Beispiel noch nie so leckere Ananas gegessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-4918729806129874640?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/4918729806129874640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/das-essen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/4918729806129874640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/4918729806129874640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/das-essen.html' title='Das Essen'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-1466329422969665017</id><published>2009-11-17T13:30:00.000+01:00</published><updated>2009-11-17T13:31:59.139+01:00</updated><title type='text'>Mein Schulalltag</title><content type='html'>In diesem Bericht will ich euch berichten wie mein täglicher Schulalltag aussieht. Jeder Tag ist natürlich unterschiedlich, da ich ja jeden Tag einen anderen Stundenplan habe.&lt;br /&gt;Morgens stehe ich mit dem Sonnenaufgang, von dem ich leider wegen der eng aneinander stehenden Häuser nichts mitbekomme, zwischen 6 und halb 7 auf. Nach meinem morgendlichen Artemisia Tee (über den ihr noch mehr erfahren werdet) und einer kleinen Kleinigkeit zu Essen geht es los zur Schule. Hier in Tansania wird nie groß Gefrühstückt, jedenfalls nicht so wie ich es aus Deutschland gewohnt bin, was Anfangs schon eine größere Umstellung war. Mit dem Auto geht es dann in Richtung Schule, Robert nimmt Edith und mich mit und setzt uns in der Schule ab, wenn er mal nicht da ist nehme ich einen Daladala. Edith arbeitet in der Schule im Schulbüro und verwaltet die Finanzen und alles was dazu gehört. Robert ist Filmemacher, er filmt Hochzeiten und erstellt draus einen Hochzeitsfilm. Sein Büro liegt im Stadtzentrum, daher führt sein Weg an der Schule vorbei. Die Fahrt dauert eine Weile und ist wie eigentlich jede Fahrt ein kleines Abenteuer, wir müssen über zwei Hauptverkehrspunkte (Ubungo und Mwenge) der Stadt fahren, dort sind eigentlich den ganzen Tag über Verkehrstaus. Jedenfalls bin ich dann recht früh in der Schule und um 8.30 Uhr beginnt der Unterricht nach einer Rhythmusübung mit allen Schülern auf dem Schulhof. In der Hauptunterrichtsphase bis um 10 Uhr habe ich freien Spielraum, dort erledige ich oft Kleinigkeiten, helfe Benela, dem Gärtner, im Schulgarten, erledige Hausmeistertätigkeiten, tippe Schulrundbriefe ab, arbeite an der Homepage, am Waisenprojekt oder geh zur Post. Die Post wird hier nicht von einem Briefträger ausgetragen, sie wird an Schließfächer im Postoffice gesendet, wo man sie dann abholen muss. Von 10.30 Uhr bis 11 Uhr ist Teabreak, hier gibt es einen Tee und Brot oder Haferschleim zum essen. Während der Pause verwalte ich die Schulbücherei, Kinder ab der dritten Klasse können sich hier bis zu zwei Wochen maximal 4 Bücher ausleihen. Danach schwankt meine Tätigkeit von Tag zu Tag. Ich gebe Unterricht, Nachhilfe oder führe meine Tätigkeiten die ich vor der Pause machte fort. Von 13 bis 14 Uhr ist Lunchbreak, hier gibt es dann im Stuffroom Mittagessen zusammen mit Edith, Mama Micah (arbeitet zusammen mit Edith im Schulbüro und Albert. Der Name von Mama Micah kommt von ihrem Sohn, denn der älteste heißt Micah, deshalb wird sie Mama Micah genannt, sozusagen Mama von Micah. So werden hier eigentlich alle Mütter genannt. Nach der Mittagspause unterrichte ich montags, dienstags und freitags Computer und mittwochs Sport in der siebten Klasse. Donnerstags ist jeweils nach der Schule von 15 Uhr bis 17 Uhr Faculty Meeting (Lehrer- oder Schulkonferenz). Dort werden in der ersten Stunde die verschiedensten Dinge besprochen, von Schülerproblemen bis hin zu Organisatorischen Sachen. In der zweiten Stunde findet eine Art Waldorfschulung statt. Da die meisten Lehrer keine Waldorfausbildung haben bereitet sich für jede Woche ein anderer Lehrer vor und leitet dann die Stunde über die Kindesentwicklung nach Rudolf Steiner. Nach der Schule laufe ich nach Mwenge zum Busterminal und nehme einen Dalladalla nachhause oder erledige noch paar Dinge in der Stadt. Oft gehe ich dann auch ins Internetcafe um mich auf dem laufendem zu halten und meine Mails zu checken und zu versenden. Das Internetcafe ist in der Nähe der Schule, daher ist es für mich einfacher dorthin direkt nach der Schule zu gehen als am Wochenende. Leider ist die Verbindung nur unglaublich schlecht, wobei mir ab und zu sehr viele Nerven verloren gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-1466329422969665017?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/1466329422969665017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/mein-schulalltag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1466329422969665017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1466329422969665017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/mein-schulalltag.html' title='Mein Schulalltag'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-5149041119746263138</id><published>2009-11-04T13:37:00.003+01:00</published><updated>2009-11-04T13:40:46.744+01:00</updated><title type='text'>Rückblick auf meinen zweiten Monat</title><content type='html'>Der zweite Monat ist nun vorbei, ein Monat mit vielen neuen Erfahrungen ob in der Schule oder in der Freizeit. &lt;br /&gt;Besonders in der Schule hat sich viel getan. Im Musikunterricht mit der ersten Klasse habe ich mit Rhythmusübungen begonnen, da mir auffiel dass manche Kinder damit sehr große Schwierigkeiten haben. Neben den Rhythmusübungen lasse ich jetzt immer eine Gruppe flöten und die andere dazu klatschen und singen. Im Computerunterricht geht es nur Ruckweise vorwärts, da sehr oft der Strom ausfällt. Jedoch lasse ich den Unterricht dann nicht ausfallen, sondern mache „Trockenunterricht“. Zudem habe ich in der sechsten Klasse angefangen Deutsch zu unterrichten. Die Schule hat das Ziel ......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, der Bericht ist natürlich noch nicht zu Ende. Aber aus Sicherheitsgründen will ich nicht den vollständigen Bericht anzeigen, deshalb seht ihr nur den Beginn meines Artikels. Wenn ihr in gerne vollständig lesen wollt schreibt mir einfach eine E-Mail. Ich nehme euch auch gerne in meine Verteilerliste auf, so bekommt ihr immer direkt die neusten News aus Tansania zugesendet.&lt;br /&gt;koch-jonas[at]web.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-5149041119746263138?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/5149041119746263138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/ruckblick-auf-meinen-zweiten-monat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/5149041119746263138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/5149041119746263138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/11/ruckblick-auf-meinen-zweiten-monat.html' title='Rückblick auf meinen zweiten Monat'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-255407374095851612</id><published>2009-10-28T13:28:00.001+01:00</published><updated>2009-11-04T13:35:07.211+01:00</updated><title type='text'>Mehr über das Leben hier</title><content type='html'>Wieder ist Zeit verstrichen, Zeit mit neuen Eindrücken, neuen Ideen und es gibt sehr viel zu erzählen. Schritt für Schritt will ich euch dies berichten und euch mein neues Leben präsentieren. Schließlich habe ich ja noch fast ein Jahr Zeit. Vieles habt ihr schon erfahren, vor allem das, was mich am Anfang stark beschäftigt hat. Es gibt aber noch viele Sachen über die ich berichten will und es wird bestimmt noch viele geben. &lt;br /&gt;Hier in Dar Es Salaam, kurz Dar, habe ich das Gefühl, dass versucht wird zu sein und zu leben wie in Europa. Man kann sagen, es wird .....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, der Bericht ist natürlich noch nicht zu Ende. Aber aus Sicherheitsgründen will ich nicht den vollständigen Bericht anzeigen, deshalb seht ihr nur den Beginn meines Artikels. Wenn ihr in gerne vollständig lesen wollt schreibt mir einfach eine E-Mail. Ich nehme euch auch gerne in meine Verteilerliste auf, so bekommt ihr immer direkt die neusten News aus Tansania zugesendet.&lt;br /&gt;koch-jonas[at]web.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-255407374095851612?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/255407374095851612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/10/mehr-uber-das-leben-hier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/255407374095851612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/255407374095851612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/10/mehr-uber-das-leben-hier.html' title='Mehr über das Leben hier'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-2157347451734658407</id><published>2009-10-17T10:56:00.001+02:00</published><updated>2009-10-17T10:57:32.780+02:00</updated><title type='text'>Schultrip ins Landesinnere</title><content type='html'>Das Schuljahr an der Hekima Waldorf School besteht aus drei Terms (September-November, Januar-März, Mai-Juli) und zur Hälft jedes Terms ist eine Woche Ferien, sowie der Dezember, April und August. Nun hatten wir die erste Woche Ferien, den ersten Term-Break, und es stand nun eine Schulfahrt ins Landesinnere an. Wir fuhren drei Tage nach Mafinga und ein Tag in den Mikumi Nationalpark. In Mafinga befindet sich eine Bio-Dynamische Farm, welche wir besuchten, sie liegt zentral und südlich in Tansania. Den Mikumi Nationalpark schnitten wir auf dem Weg zurück.&lt;br /&gt;Samstagmorgens startete unser Schulausflug, mit dreißig Schülern, die es sich leisten konnten, gemischt aus den Klassen 4 bis 7, vier Lehrern, zwei Freiwilligen, dem Busfahrer und dem ganzem Gepäck. Wir fuhren mit unserem Schulbus, der jedoch nur für 30 Personen zugelassen war und nicht viel Platz für Gepäck bot. Die Hinfahrt war ein pures Erlebnis für mich. Das erste Mal verließ ich Dar Es Salam und sah das Land! Langsam und Überladen verließen wir die größte Menschenmetropole Ostafrikas. Umso weiter wir in die Landesmitte fuhren, umso mehr begann sich die Landschaft zu verändern. Die Häuschen wurden weniger und veränderten sich von Zementsteinhäuschen mit Wellblechdächern zu Backstein- und Lehmhäuschen mit Grasdächern. Die Palmen wurden weniger und ich merkte wie der Küstenstreifen endete und wie das faszinierende Landesinnere mich verzauberte. Zusehen war nun eine Steppenlandschaft, die Savanne Ostafrikas. Lange Abschnitte fuhren wir nun auf dem Highway durch die wilde Savanne. Ab und zu kam eine Lehmhüttenansiedlung, dann wieder lange nichts, dann mal ein größeres Dorf mit einer Kirche oder Mosche und kleinen Einkaufsmöglichkeiten. Am Straßenrand waren Zwiebel-, Tomaten, Zuckerrohrverkäufer zusehen, welche von den Einheimischen verkauft wurden. Den afrikanischen Gemüseanbau konnte ich oft sehen, vor allem wenn wir an einem Flussdelta vorbei fuhren. Vom Flachland ging langsam und fast schon kontinuierlich auf ins Bergland, bis wir auf 1600m das afrikanische Hochland erreichten. Ich war sehr müde, konnte meine Augen aber nie schließen aus Angst etwas der bezaubernden Landschaft zu verpassen. Nach 13 Stunden fahrt sind wir nun abends auf der Farm in einem typisch afrikanischem Dorf, nähe Mafingas angekommen und wurden wir von einer Gruppe singender Dorfkinder empfangen. Wir waren nun mitten im afrikanischen Busch, keine Elektrizität, nichts. Die Farm wurde von einem Europäer, welcher eine Einheimische zur Frau hat, betrieben. In den Dörfern gab es viele Waisen und Kinder deren Eltern große Probleme mit Alkohol haben, das größte Problem ist jedoch Adis. Jede zweite Person ist hier HIV-Positiv, selbst die kleinsten Kinder. Für die Kinder hier ist die Farm ein Stützpunkt, nach der Schule kommen sie und bekommen hier eine Mahlzeit, welche für viele die einzige am Tag ist. Ich merkte wie manchen Kindern die Zuneigung fehlt, sie kamen zu mir, suchten Nähe und wollten auf den Arm genommen werden. Dies ist auch ein Grund dass hier her Freiwillige aus Schweden kommen, sie geben den Kindern die fehlende Liebe. Als wir dort waren, waren drei Freiwillige vor Ort, jedoch sind die Freiwilligen hier nur bis zu maximal 3 Monate da. An einem Lagerfeuer gab es nun in wunderbarer, schön, gemütlicher, wohl fühlender Runde was zu Essen. Danach bezogen wir unsere Zimmer und gingen sehr erschöpft von der Fahrt schlafen. Was mir hier direkt in der Dunkelheit auffiel war der Sternenhimmel, dem ich glaub noch nie so nahe war. Das Klima hier ist auch komplett anders als an der Küste. Hier war es viel kühler, sobald die Sonne verschwand brauchte ich meinen Pullover, das Klima hier erinnerte mich ein bisschen an meine Heimart. Am nächsten Tag machten wir eine lange Wanderung über mehre kleine Dörfchen, mit einer Pause, bei der wir uns an einem Brunnen frisches Wasser pumpten. Die Häuschen auf den Dörfchen gehören einzelnen Familien, in ihnen lebt eine ganze Familie, die nicht mehr hat wie ihr Haus und das darum herumliegende Land in dem meistens Mais angebaut wird. Die Menschen hier arbeiten hier nur für ihre tägliche Malzeit. Viel mehr Möglichkeiten sich zu Beschäftigung gibt es hier nicht. Während dem wandern hatte man eine wunderbare Aussicht auf das afrikanische Hochland mit diesen kleinen Lehmhäuschen. Abends versammelten wir uns mit den anderen Kindern aus den Dörfern um ein Lagerfeuer und bildeten einen großen Kreis darum. Abwechselnd sangen die Dorf- und Schulkinder und sie führten sich gegenseitig was vor und schließlich tanzten alle zusammen um das Feuer herum, alle Kinder waren sehr Glücklich und hatten sehr viel Spaß. Wie auch ich, und zum Schluss kamen dann noch wir Freiwilligen dran, wir sagen mit Gitarre „No Women, No Cry“ von Bob Marley, welchen hier alle kannten. Es war ein wunderbarer Abend, welchen ich sehr genossen habe. Montags stand dann ein größeres Projekt an. Wir sollten helfen den Ziegenstall weiter zu bauen. Der Ziegenstall bestand bisher nur aus einem Holzgestell, an das nun Lehmboden hinzugefügt werden sollte. Wir bewässerten auf einem Feld die Erde, so dass sie zu Matsch wurde, trampelten sie weich und klatschten diese weiche Masse dann an das Holzgestell und bildeten die Wand. Wir waren den ganzen Vor- und Nachmittag beschäftigt und kamen nur bis zur halben Höhe der vier Wände voran. Eine richtig aufwändige Arbeit, wenn man bemerkt, dass dreißig Kinder mithälfen und wir nur so wenig vorankamen. Nachmittags fingen Albert und Ich noch an das Dach zu bedecken. Wir schnitten bei den langen Grashalmen die Wurzeln ab und bedeckten damit in Büscheln das Haus. Eine sehr interessante Arbeit, schade dass wir das Haus nicht fertig bilden konnten, weil wir schon am nächsten Tag abfuhren. Am nächsten Morgen ging es dann sehr früh los zum Mikumi Nationalpark. Im vollen Bus den gleichen, weiten, langen Weg zurück und diese Fahrt wurde zu einer reinen Einkaufsfahrt. Zwiebeln, Tomaten, Zuckerrohr und Körbe wurden von allen gekauft, ob Kinder oder Lehrer und dass obwohl der Bus schon voll war. Was auch dazu führte das uns schon bald ein Reifen platzte. Im Mikumi Nationalpark angekommen wurden wir von einem Tourguide durch den Park geführt, das erste Mal sah ich die wilden Tiere Afrikas. Elefanten bekam ich in der puren Wildnis an einem Wassergraben, in dem auch Nilpferde waren, zu sehen. Sie tranken sie Wasser, erfrischten sich und zogen dann schließlich mit lauten getröte davon. Von einem anderen Tourguide erfuhren wir, dass nicht weit von uns ein Löwe zu sehen war, und kurz darauf war ich nur fünf Meter von einer Löwin entfernt, welche sich gerade putzte. Ein prächtig, mächtiges Tier, welches mich sehr faszinierte und dem ich volle Aufmerksamkeit gab. Zudem sah ich Zebras, Giraffen, Büffel, Gnus, Warzenschweine, Antilopen und Paviane, die Affen sah man auch außerhalb des Nationalparks oft am Straßenrand. Es war schon ein berauschendes Gefühl und für mich stand fest, das war sicher nicht das letzte Mal in einem Nationalpark. Nach einer Nacht im Dorf Mikumi, ging unsere Einkaufstour weiter in die Richtung zum Hafen des Friedens (Übersetzung von Dar Es Salaam). Auf dem Land ist alles billiger als in der Stadt, was alle ausnutzten. Wieder zuhause, viel mir direkt diese ernorme Lautstärke auf, die ich die letzten Tage missen durfte, da es ja keine Elektrizität gab. Ein Junge von meinem Alter sagte mir auf der Farm, „die Kinder aus der Stadt sind weiß, die Kinder hier sind schwarz, wenn er nach Dar Es Salaam gehen würde, würde er auch weiß werden. Diese Aussage beschäftigte mich oder beschäftigt mich jetzt noch. Meiner Meinung nach hat er gewissermaßen Recht, mehr dazu in meinem nächsten Bericht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-2157347451734658407?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/2157347451734658407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/10/schultrip-ins-landesinnere.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/2157347451734658407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/2157347451734658407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/10/schultrip-ins-landesinnere.html' title='Schultrip ins Landesinnere'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-4409776960239595037</id><published>2009-09-29T14:23:00.001+02:00</published><updated>2009-09-29T14:23:31.590+02:00</updated><title type='text'>Rückblick auf meinen ersten Monat</title><content type='html'>Nun ist der erste von zwölf Monaten vorüber. Zurückblickend muss ich sagen, dass ich in diesem Monat sehr viel erlebt habe. Eine Menge neuer Erfahrungen und Eindrücke prägen diesen ersten Monat sehr. In meinem ersten Bericht habt ihr erfahren wie meine erste Woche verlief. Einige der dort genanten neuen Eindrücke habe ich mit der Zeit verarbeitet, andere bin ich noch am verarbeiten. Was ich merke ist, dass alles seine Zeit braucht. Anfangs brasste alles auf mich ein, ich hatte überhaupt keinen Orientierungssinn und konnte mir nichts merken. Mit der Zeit komme ich mir allem gut zurecht. Zum einem das Dalladalla fahren. Dalladallas sind die Stadtbusse, kleine japanische Autobusse, die voll gequetscht mit Menschen sind. Als ich die das erst Mal sah, dachte ich wie soll ich jemals mit diesen Bussen alleine fahren. Jetzt klappt es, aber es ist schon sehr chaotisch. Zum einen das Gerangel beim Einstieg und zum anderen das Aufpassen, dass ich nichts geklaut bekomme oder zu wissen welcher Bus in welche Richtung fährt. Das Waschen oder der Gang zur Toilette sind auch keine Probleme, nach dem man das paar Mal gemacht hat, bekommt man die besten Techniken schon raus. Ebenso das Essen mit der rechten Hand, ohne Besteck, war anfangs schon komisch, aber das ist jawohl kein Problem, als Kind haben wir doch alle mit Händen gegessen. An was ich mich noch gewöhnen muss ist die allgemeine Lautstärke hier. Mir kommt es so vor als ob ich Ohrstöpsel aus dem Ohr genommen habe seit dem ich hier bin. Ob es nun die laute Musik in den Bars, der Fernsehen oder die Musikanlage Zuhause oder das Autoradio ist, alles wird hier immer voll aufgedreht und dann noch mit vollem Bass. Da genieß ich schon den einen oder anderen Stromausfall, der öfters mal vorkommt. Ebenso habe die Tansanier eine sehr kräftige und voluminöse Stimme. Neben dem Start in der Schule, von dem ihr schon erfahren habt, habe ich auch in meiner Freizeit auch sehr viel erlebt. So war ich zum Beispiel das erste Mal im Indischen Ozean baden. Wir machten einen Ausflug zum South Beach, dem schönsten Standabschnitt von Dar Es Salaam. Das Wasser war sehr angenehm warm, der weiße feine Sandstand war wunderbar weich unter meinen Füßen und im Hintergrund ragten viele Palmen hervor. Wie man sich den Indischen Ozean halt so vorstellt. Unter anderem war ich nun auch das erste Mal in dem City Centre. Dort ist jeden Tag ein typisch afrikanischer Markt, mit Unmengen von Menschen die dort unterwegs sind, hier ist kaum Platz zum Laufen und dann quetschen sich noch hupende Autos zwischendurch. Hier bekommt man auf der Straße eigentlich alles was man braucht. Marktschreier wären hier nicht wegzudenken. Nach meiner dritten Woche stand mir ein langes Wochenende bevor. Da mehr als eindrittel der tansanischen Bevölkerung Moslems sind, waren Sonntag und Montag Feiertage, da der Ramadan zu Ende war. Zwei muslimische Freunde von George luden uns sonntags zum Essen ein. Für sie war es die erste Mahlzeit am Tag seit mehreren Wochen. Nach dem Essen nahmen sie uns mit in die Innenstadt, wo ein großes Fest gefeiert wurde. Alle Moslems konnten hier her kommen und sich Vorführungen, wie zum Beispiel in Karate, ansehen konnten. George und ich waren wohl die einzigen Christen dort, freudig wurden wir aufgenommen. Am nächsten Tag zeigte mir George mit zwei weiteren Freunden den Coco Beach. Hier war alles voll mit Menschen, da ja Feiertag war. Der Strand war überfüllt und zudem wurde an einer großen Bühne live Musik gespielt. Dieser Strand ist bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt. Die Leute waren jedoch nur die ersten zehn Meter im Wasser, da hier kaum einer schwimmen kann. Mein Suaheli macht so langsam auch seine Vorschritte. Anfangs konnte ich mir, wie ich schon sagte, nichts wirklich behalten, aber in der letzten, vierten Woche konnte ich dies nun auch das starten. Seit der zweiten Woche habe ich mit dem Schnupfen zu kämpfen, der einfach nicht heilen will. Zudem bekam ich einen grippalen Infekt zum Ende des Monats, mit verdacht auf Typhus (was sich zum Glück nicht herausstellte), weil ich dummerweise unachtsam unabgekochtes Wasser getrunken habe. Das war auch mal eine Erfahrung, die ich wohl mal bewältigen muss, ob früher oder später. Blöd nur, dass ich zwei Tage in der Schule verpasst habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-4409776960239595037?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/4409776960239595037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/ruckblick-auf-meinen-ersten-monat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/4409776960239595037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/4409776960239595037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/ruckblick-auf-meinen-ersten-monat.html' title='Rückblick auf meinen ersten Monat'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-9222444537459310841</id><published>2009-09-22T07:58:00.000+02:00</published><updated>2009-09-22T08:00:00.980+02:00</updated><title type='text'>Meine ersten Stunden als Lehrer</title><content type='html'>Drei Wochen sind nun wieder vergangen, in denen ich viel erlebt habe. Vor allem habe ich sehr viele neue Eindrücke gesammelt und neue Wahrnehmungen gemacht. In der Schule ging es nun sehr voran. Nach zwei Wochen kennen lernen, Eingewöhnung und einarbeiten, habe nun auch angefangen zu Unterrichten. Ende der zweiten Woche begann ich Musik in der ersten Klasse zu unterrichten. Das erste Mal stand ich vor einer ganzen Klasse als Lehrer. Die Schüler begrüßten mich lieb mit den Worten „Good Morning Teacher Jonas“. Die Lehrer hier werden alle mit Vornamen angesprochen. Das war schon ein komisches, jedoch schönes Gefühl. Auf einmal ist man kein Schüler mehr und jetzt gerade mal drei Monate nach dem Abitur ist man schon Lehrer. In einem den Schulschränken habe ich Blockflöten gefunden und sie mitgebracht. Jeder Schüler hat nun eine bekommen, sofort fingen sie an hinein zu blasen. Die Aufmerksamkeit bekam ich aber ganz schnell und dann schauten sie mich gespannt mit großen Augen an. Ich zeigte ihnen wie man eine Flöte hält und wie man den ersten, einfachsten Ton A mit der linken Hand und drei Fingern spielt. Natürlich sagte ich ihnen nicht wie dieser Ton heißt. In der ersten Klasse sollen sie einfach nur spielen lernen, was schon schwer genug für sie ist. Für sie war es sehr schwer ihre Finger in der richtigen Position zu halten und dann auch noch die Löcher richtig zu zuhalten. Eigentlich bekam niemand einen feinen Ton hin. Mansche Bliesen viel zu fest rein und dann gab es aber auch wieder welche die sich das nicht ganz zutrauten. Zudem nahmen viele die Flöte zu weit in den Mund. Ich bin zu jedem einzeln an den Tisch gegangen und zeigte noch mal genau wie es funktioniert. Mansche bekamen es einfach nicht die Löcher zu zuhalten, zudem kapierten sie erst gar nicht dass man einen anderen Ton bekommt wenn man die Löcher zuhält. Da habe ich ihnen etwas vorgespielt, leider hatte ich nur Weihnachtslieder im Kopf und dann bin ich ja nicht der geborene Flötenspieler. Zudem habe ich Jahre nicht mehr Flöte gespielt, aber es wird hoffentlich für die erste Klasse langen. Nachdem ich nun allen gezeigt habe wie sie die Flöte richtig zu halten haben und nun alle einen einigermaßen guten Ton A flöten konnten, nahm ich den dritten Ton G dazu, den man mit der linken Hand und vier Fingern spielt. Das haben sie nun etwas schneller kapiert. Zum Schluss der Stunde spielten wir dann abwechselnd A und G. Natürlich hat dies nicht einbandfrei geklungen, aber einen kleinen Klangunterschied konnte man schon erkennen. In der zweiten Stunde brachte ich ihnen andere Holzflöten mit, mit denen man einfacher lernen kann. Nachdem jeder seine Flöte in der Hand hatte habe ich gemerkt, dass sie eigentlich nichts von der ersten Stunde behalten haben. Ich konnte wieder bei Null anfangen. Wenige konnten die Griffe noch, andere wussten gar nicht wie rum sie die Flöte halten sollen und an welcher Seite man hinein bläst. Die aus Holz geschnitzte Flöten liegen einfacher in der Hand. Wieder bin ich von Tisch zu Tisch gegangen und habe jedem einzeln gezeigt wie man eine Flöte hält, spielt und hinein bläst. Dann habe ich jeden einzeln Vorspielen lassen und dann alle zusammen. Dieses Mal kamen wir gar nicht dazu den Ton G zu spielen.&lt;br /&gt;Zu Beginn der dritten Woche fing ich an Computer in der siebten Klasse zu unterrichten. Nun hatte ich nicht mehr die jüngsten der Schule vor mir sitzen sondern die ältesten. Dies war schon was komplett anderes. In der siebten Klasse sind 18 Schüler, leider hat die Schule nur 6 brauchbare Computer, daher teilten wir die Klasse in drei Gruppen auf. In der ersten Stunde habe ich die Schüler anfangen lassen einen Computer in ihr Heft auf die erste Seite zu zeichnen und fragte für was und warum man einen Computer überhaupt benutzt. Danach erklärte ich ihnen aus was ein Computer besteht und wie man ihn an anmacht und hochfährt, erklärte ihnen wie man die Maus bedient, für was der Startbutton ist, was die Ordner sind und wie man ihn dann wieder hinunter fährt. Die meisten der Kinder haben noch nie einen Computer benutzt oder bedient. Hier fange ich komplett bei Null an. Dies habe ich vor allem in der ersten Stunde gemerkt, als ich jeden seinen PC hochfahren lassen habe. Keine von ihnen wusste was sie zu tun haben, sie klickten wild drauf los. Das war mir eine Lehre und so habe ich in der zweiten Stunde mit der nächsten Gruppe erst mal nur einen Computer hochgefahren und ihnen dort alles gezeigt. In der dritten und letzten Gruppe hat dann natürlich alles gepasst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-9222444537459310841?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/9222444537459310841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/meine-ersten-stunden-als-lehrer.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/9222444537459310841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/9222444537459310841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/meine-ersten-stunden-als-lehrer.html' title='Meine ersten Stunden als Lehrer'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-1333515286469478749</id><published>2009-09-07T10:17:00.003+02:00</published><updated>2009-09-10T16:38:08.238+02:00</updated><title type='text'>Der Beginn meiner großen Reise</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOCUME%7E1%5CCOORDI%7E1%5CLOCALS%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0in; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:DE; 	mso-fareast-language:DE;} @page Section1 	{size:8.5in 11.0in; 	margin:1.0in 1.25in 1.0in 1.25in; 	mso-header-margin:.5in; 	mso-footer-margin:.5in; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Table Normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin:0in; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach einem sehr liebevollen und schmerzhaftem Abschied am Frankfurter Flughafen startete mein Flug am 29. August 2009 um 15.10 Uhr in Richtung Kairo, wo ich einen dreistündigen Aufenthalt hatte und von dort aus ging es dann weiter nach Dar Es Salaam. Um 5.15 Uhr landete ich, jedoch wurde ich erst um 8 Uhr von einem Lehrer und dem Busfahrer der Schule abgeholt. Sie brachten mich zu der Familie in der ich nun für die nächsten Wochen erst mal untergebracht bin. Auf den Straßen Dar Es Salaams kann ich aus dem Schauen nicht mehr raus. Die neue Kultur hatte mich in ihren Bann gezogen, die Menschen, die Straßen, die Häuser (eher Hütten, Slams ähnlich). Zu Beginn fuhren wir mit dem kleinen Schulbus kurz auf einer asphaltierten Straße, jedoch um zu der Familie zu kommen ging es dann über crossige, hügelige, sandige Holperwege, die ich normalerweise nur mit dem Crossmotorrad bewältigen würde. Die wenigsten Straßen hier sind asphaltiert und eben. Ich bin in Afrika angekommen und der erste Tag in Tansania hatte nun begonnen. Die Familie nahm mich gleich recht herzlich auf, alle hießen mich sehr herzlich Willkommen mit Worten „Welcome“ und „feel at home“. Mein Zimmer und auch mein Bett teile ich mir mit dem 25-Jährigen Sohn George, er studiert im Norden Tansanias in Moschi nähe des Kilimanjaro, hat gerade Ferien und ist für diese Zeit zuhause. Seit dem ersten Tag kümmert er sich sehr sorgsam um mich und hilft mir sehr mit der neuen Situation recht zukommen. Als er mich durch unser Stadtviertel Tabata führte, in dem es keine eine befestigte Straße gibt, schauten mich fast alle Menschen an. Ich kam mir beim ersten Mal wie eine Attraktion vor, besonders bei den Kindern. Sie rannten lachend und schauend um mich herum und riefen „Mzungu“, was weißer Mensch auf Suaheli heißt. In der Familie in der ich untergebracht bin gibt es 5 Kinder welche alle adoptiert sind, da Edith (meine Gastmutter) keine Kinder zeugen kann. Das Leben hier ist nicht mit dem unserem europäischen zu vergleichen. Das Haus in dem ich nun wohne ist sehr klein, hat drei Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Küche, was jedoch schon höherer Lebensstandart ist. Gekocht wird draußen vor dem Haus. Die Toilette ist zugleich auch die Dusche und befindet sich nicht im Haus. Vor dem Haus steht ein kleines Einraumhäuschen, wenn man es so nennen kann, in dem sich ein Loch im Boden befindet, wie eine französische Toilette. Anstatt Toilettenpapier wird Wasser verwendet, mit dem man sich auch wäscht - fliesendes Wasser und Duschen gibt es nicht. Gegessen wird mit den Händen oder eher mit der rechten Hand, da man mit der linken Hand auf dem Klo sein Geschäft beendet. Jedoch gibt es auch Löffel, welchen man nutzen darf. Am Anfang war es sehr hart die neuen Sitten kennen zulernen und sie bewältigen. Noch brauche ich einige Zeit zur Eingewöhnung, jedoch macht es sehr Spaß diese neue Lebensart zu entdecken und sie nun wirklich zu leben. Ich merke dass es vorwärts geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am nächsten Tag begann mein erster Tag in der Hekima Waldorf School. Zu Beginn wurden mir die Sachen und ein ausführlicher Brief meines Vorgängers gegeben bei dem ich mit meinen neuen Aufgabenfeldern vertraut gemacht wurde. Zu beginn kam dies mir sehr viel vor, jedoch wenn man sich einarbeitet versteht man sehr schnell um was es geht. Zudem bin ich nicht alleine, am nächsten Tag kam Albert. Albert ist ein weiterer Freiwilliger aus Deutschland, den ich schon auf dem Vorbereitungsseminar kennen lernen durfte. Zusammen kamen wir direkt schneller voran. Wir haben die Hauptverantwortung für das Waisenprojekt der Schule, auf das ich wann anders noch mal genauer zu sprechen kommen werde. Des weitern sind unsere Aufgabenfelder die Bibliothek der Schule zu verwalten, Nachhilfe und Computerunterricht zugeben und bei der Gartenarbeit zu helfen. Albert und ich machten noch weitere Vorschläge, wie Musikunterricht, Sportunterricht und Handarbeit, die wir in der Schule einbringen könnten. Dies erfreute Edward und Casmir, die Schuladministratoren sehr. Donnerstag hatte ich dann meine erste Lehrerkonferenz, welche jeden Donnerstag sein wird. Hier wurden Albert und Ich nochmals vor allen Lehrern und Kindergärtnerrinnen, die auch teilnahmen, vorgestellt. Freitag hat dann das erst Wochenende begonnen. Zusammen mit meinen Gasteltern und zwei Freunden sind wir an das Meer, den Indischen Ozean, gefahren und haben sehr leckeren frischen Fisch gegessen. Feiner weißer Sand, selbstgebaute Holzfischerboote und eine frische Meeresbriese.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-1333515286469478749?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/1333515286469478749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/der-beginn-meiner-groen-reise.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1333515286469478749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/1333515286469478749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/09/der-beginn-meiner-groen-reise.html' title='Der Beginn meiner großen Reise'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2074299990899315301.post-2243335462469965147</id><published>2009-07-24T17:07:00.001+02:00</published><updated>2009-07-24T17:07:58.054+02:00</updated><title type='text'>Stufen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wie jede Blüte welkt und jede Jugend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In andre, neue Bindungen zu geben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An keinem wie an einer Heimat hängen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Uns neuen Räumen jung entgegen senden,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Hermann Hesse&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2074299990899315301-2243335462469965147?l=jonas-in-tansania.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/feeds/2243335462469965147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/07/stufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/2243335462469965147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2074299990899315301/posts/default/2243335462469965147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jonas-in-tansania.blogspot.com/2009/07/stufen.html' title='Stufen'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11573739607457197100</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_yeJsCeLnlrM/SmhHUVC7M5I/AAAAAAAAABQ/o4F0q8C4x6s/S220/me1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
